Der Beschuldigte in einem der spektakulärsten Fälle von Internetkriminalität wurde gefaßt
31. Oktober 2005, 18:34:37 Uhr von Sebastian Wolff-Marting, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz | Kein Kommentar |1995 -also noch vor dem ganz großen Hype- fälschte S. M. Cohen einen Brief an einen Internetregistrator und erschlich sich so die vermutlich wertvollste Domain der Welt: sex.com. Mit einer Webseite die er unter dieser Domain errichtete, verdiente er angeblich $ 40 Mio. Später -mitten während des Internethypes- wurde er deshalb zu $ 65 Mio Schadenersatz verdonnert, die er freilich nie leistete. Stattdessen setzte er sich offenbar nach Mexiko ab, wo er jetzt nach einem Bericht der Zeitung The San Diego Union-Tribune gefaßt wurde.
Anders als bei Vielem was darunter heute oft falsch einsortiert wird, handelt es sich hierbei um einen Fall “echter” Internetkriminalität.
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