Bundesamt warnt vor Googles Browser Chrome
8. September 2008, 11:39:30 Uhr von Sebastian Wolff-Marting, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz | Ein Kommentar |Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt nach einem Bericht der Berliner Zeitung vor der Verwendung des neuen Browsers vom Suchmaschinengiganten Google. Chrome sei zwar “bequem, aber kritisch”, sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner danach. Er kritisierte ferner die unausgereifte Technik und insbesondere auch die Datensammelwut Googles. “Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch.”
Gärtner empfahl in diesem Zusammenhang, die Geschäftsbedingungen des Chrome-Browsers “sehr genau” zu lesen. Darin ist unter anderem festgeschrieben, dass Google die in die Adressleiste eingegebenen Internetadressen mitlesen darf, um Vorschläge für passende Web-Angebote zu machen, die aus der Suchmaschine stammen.
Es ist nicht das erste Mal, daß von offizieller deutscher Seite Kritik am Umgang mit Googles Datenerfassungspraktiken geübt wird. Kürzlich hatten bereits mehrere Landesdatenschutzbeauftragte darauf hingewiesen, daß der Einsatz von Google Analytics in Deutschland datenschutzrechtlich zumindest problematisch ist .
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25. September 2008, 23:12 Uhr
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