Armin Meiwes wehrt sich gegen verzerrte Darstellung

9. Januar 2006, 14:02:35 Uhr von Sebastian Wolff-Marting, Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz | Ein Kommentar |

Rechtzeitig zum Auftakt seines zweiten Prozesses hat der, als “Rotenburger Kannibale” weltweit zu zweifelhafter prominenz gelangte, Armin Meiwes, einem Bericht bei Spiegel-Online zufolge, angekündigt, er werde gegen den Start eines Filmes, der sich offenbar an seiner Geschichte orientiert, vorgehen. Er werde in dem Film verzerrt dargestellt.

Selten genug, daß der in einem derartig spektakulären Kriminalfall seine Persönlichkeitsrechte verteidigt.

TwitterDiggGoogle BuzzTechnorati FavoritesBlogger PostLinkedInDeliciousShare
Schlagworte: , , , ,

EIN KOMMENTAR

  1. Berlin Blawg - Sewoma® » Blog Archive » Das postmortale Persönlichkeitsrecht: Streit um Tron alias Boris F.

    [...] Persönlichkeitsrechte sind seid den 90er Jahren stark in Mode gekommen und werden mitunter missbraucht, um an finanziellen Erfolgen teilzuhaben, oder einfach nur, um ins öffentliche Gerede zu kommen. Ein aktuelles, makabres Beispiel bietet Armin M., der gegen die Verfilmung seines Lebens und des Todes seines menschlichen Opfers und Mahlzeit zur wehr setzt und sogar gegen die Band Rammstein wegen deren Titel Mein Teil vorgehen soll. Aber auch die Witwe von Willy Brandt versuchte nach dem Tode ihres Mannes gegen den Herausgeber einer Gedenkmünze vorzugehen. Sie scheiterte jedoch letztlich beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG), welches Verfassungsbeschwerde mit Beschluss vom 25.08.2000 – AZ: 1 BvR 2707/95 – nicht angenommen hat. Promirecht | Medienrecht | Berlin Spezial ««« Vorheriger Beitrag [...]

KOMMENTAR ABGEBEN (KOMMENTARE ALS RSS-FEED)